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Handball D-Jugend gegen Radebeuler HV (19:8) und gegen SG Klotzsche
 

Spielberichte Unsere ersten zwei Saisonspiele der neuen Saison standen an. Auswärts in Radebeul. Uns doch gut bekannte Gegner.

Unser erstes Spiel war gegen Radebeuler HV. Was sich in der Erwärmung schon bemerkbar machte zog sich komplett durch das ganze Spiel. Wir waren zwar körperlich nach Radebeul gefahren aber auf keinen Fall mit den Gedanken beim Handball. Eh man sich versah lagen wir 3:0 hinten. Man machte es dem Gegner viel zu einfach, die Abwehr war ein Hühnerhaufen und vorn spielte man den Ball lieber dem Gegner zu als seinen Mitspielern. Ein Spiel kam in der ersten Hälfte nicht wirklich zustande. Viel mehr waren wir beschäftigt mit fangen, unseren Mitspieler zu finden und erstmal irgendwie ankommen auf der Platte. Radebeul hatte es sehr einfach und spielte immer wieder 2-3 Pässe und hebelte die komplette Bühlauer Abwehr sehr einfach aber effektiv aus. Über die Spielstände 5:0; 5:1; 8:1 und 11:1 ging es in die Halbzeit. Autsch! Ein Tor in 15 min war nun doch mehr als ineffektiv. Das Trainerteam musste erstmal für Ordnung sorgen. Und auch an die Ehre der Junghirsche appellieren. Die zweite Halbzeit sollte zeigen das wir das besser können. Allerdings schliefen wir dann direkt wieder in unserer Abwehr bzw. ließen uns zu einfach ausspielen das 3 weitere Gegentore folgten. Lediglich 3 unserer Junghirsche fingen nun an sich zu wehren. Über Gregor und Karli liefen jetzt ein paar erfolgsversprechende Angriffe und Nevio hielt was zu halten war. Man konnte noch ein paar Tore werfen war aber auch nicht mehr in der Lage dem Spiel nochmal eine Wende zu geben. Über die Spielstände 14:1; 14:3; 14:5; 15:6; 16:8 und 19:8 verlieren wir das Spiel. 

Fazit: Glückwunsch an Radebeul. Verdienter Sieg. Für unsere Junghirsche heißt es erstmal willkommen in der Bezirksliga. Uns hat in dem Spiel wirklich alles gefehlt. Aber wie heißt es so schön? Aus solchen Spielen lernt man am meisten. Man hat deutlich gesehen woran es hapert, bedeutet auch, dass wir diese Fehler und vor allem die Unkonzentriertheiten, vielleicht auch noch unsere Nervosität in den Griff kriegen müssen. Weiterhin dürfen wir uns nicht auf einzelne Spieler verlassen, sondern müssen als Mannschaft gemeinsam kämpfen.

Unser zweites Spiel war gegen SG Klotzsche. Auch hier waren wir wieder nicht anwesend. Ähnliche Kopie des ersten Spiels. Eh wir wussten was passierte lagen wir auch schon 3:0 hinten. Egal was von draußen gesagt wurde oder wie man die Abwehr umstellte, es war keine Besserung in Sicht. Vorn ging man nicht in die Lücke und hinten glich das Abwehrverhalten einem wilden lauffreudigen Fangerspiel welches man gar nicht gewinnen konnte. Klotzsche spielte das diszipliniert und mit Freude herunter während wir zuguckten und uns fragend anschauten. Über die Spielstände 3:1; 6:1; 7:2 9:3 und 9:4 ging es in die Halbzeit. Wahnsinn. Wo genau war die Abwehrarbeit die wir verrichten wollten? Wo waren unsere Junghirsche gedanklich? Nochmal musste das Trainerteam für alle den Wecker spielen, zugegeben etwas lauter werdend, aber scheinbar hilft ja nichts Anderes. Wir gingen in die zweite Halbzeit und nun zeigte das alles Wirkung. Man wollte mitspielen, kämpfte in der Abwehr und vorn suchte man mutig teils übermotiviert den Abschluss. Aber es entwickelte sich für rund 5 min tatsächlich ein Handballspiel. Auf einmal waren wir bis auf 2 Tore dran. Klotzsche nahm seine Auszeit und machte damit alles richtig. Wir verloren wieder den Faden und kamen nicht weiter ins Spiel zurück. Über die Spielstände 10:4; 10:6; 10:8; 12:8; 14:9; 17:9; 18:10 und 20:11 verlieren wir das zweite Spiel an diesem Tag.

Fazit: Glückwunsch an Klotzsche. Vor uns liegt noch ein großer und weiter Weg. 5 min reichen nicht um ein Spiel für sich zu entscheiden. Man muss 30 min lang alles geben. Für viele waren es die ersten beiden Spiele in der Bezirksliga. Unsere Junghirsche müssen und werden aus diesen Spielen lernen. Wir sollten den Fokus auf die nächsten Trainingseinheiten und Spiele legen. Abwehr heißt eben doch den Gegner anfassen und nicht zu jagen.

 

Für Bühlau holten sich Erfahrungen: Nevio, Patrick, Gregor (10), Luise (1), Karl K. (6), Carl E., Jann, Antonia, Emma, Katja (1), Theodor (1), Felix

   
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